Welches Holz nicht in Hochbeet?

Welches Holz sollte man nicht für ein Hochbeet verwenden?


Ein Hochbeet ist eine perfekte Möglichkeit, um deinen Gartenplatz zu maximieren und gleichzeitig den Boden vor Unkraut und Schädlingen zu schützen. Beim Bau eines Hochbeetes gibt es jedoch einige Dinge zu beachten, wie die Wahl des richtigen Materials. Eines dieser wichtigen Dinge ist das Holz, das für das Hochbeet verwendet wird. Einige Holzarten sollten vermieden werden, da sie toxisch sind oder schneller verrotten. In diesem Text listen wir alle Holzarten auf, die du für dein Hochbeet nicht verwenden solltest.

1. Druckbehandeltes Holz


Druckbehandeltes Holz ist eine der häufigsten Optionen für Hochbeete. Es ist jedoch nicht die beste Wahl, da es mit Chemikalien behandelt wird, um es feuchtigkeitsbeständig zu machen. Das Holz wird in einem Tank mit Chemikalien getränkt und dann unter Druck gesetzt, um sicherzustellen, dass die Chemikalien tief in das Holz eindringen. Die Chemikalien können schädlich sein, wenn sie in deinen Gartenboden gelangen. Der Begriff „kesselimprägniertes Holz“ ist ebenfalls ein Hinweis auf chemisch behandeltes Holz.

2. Lackiertes oder behandeltetes Holz


Lackiertes oder mit Holzbehandlungsmitteln behandeltes Holz ist ebenfalls keine gute Wahl für ein Hochbeet. Die in den Behandlungsmitteln enthaltenen Chemikalien können die Erde und Pflanzen im Inneren des Hochbeets kontaminieren und somit zu ungiftigen Pflanzen führen. Außerdem kann der Lack oder das Holzbehandlungsmittel im Laufe der Zeit abblättern und in die Erde gelangen.

3. Zedern- und Eichenholz


Auch Zedern- und Eichenholz sollte für ein Hochbeet vermieden werden. Zwar sind beide Holzarten robust und widerstandsfähig gegenüber Fäulnis und Schädlingsbefall, jedoch können sie den pH-Wert des Bodens verändern. Dies kann zu einer unangemessenen Nährstoffaufnahme der Pflanzen führen und das Wachstum negativ beeinflussen.

Nach dem Bau eines Hochbeetes ist es wichtig, das Holz mindestens 6 Monate an der Luft zu trocknen. Dadurch würden die im Holz enthaltenen Feuchtigkeit und harzige Substanzen langsam ausdampfen. Wenn dein Hochbeet per se schon mit schädlichen Holzarten gebaut wurde, kann es Sinn machen, eine Barriere Folie den Boden mit einem Gemisch aus Schotter, Sand, und Kies zu befüllen bevor du den Kompost und Erde hinzufügst.

Abschlussgedanke


Eine sorgfältige Materialauswahl ist sehr wichtig für ein langlebiges und gesundes Hochbeet. Wenn du auf der sicheren Seite bleiben willst, solltest du für deinen Hochbeetbau auf Holzmaterialien wie Lärche, Douglasie oder Fichte zurückgreifen. Diese Holzarten sind robust und widerstandsfähig gegenüber Fäulnis und Pilzbefall. Beachte bei der Auswahl des Holzes, dass es FSC-zertifiziert ist und aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammt.

Frequently Asked Questions (FAQs)

1. Gibt es auch andere Alternativen zum Holz als Material für ein Hochbeet?


Ja, es gibt viele Alternativen, wie zum Beispiel Kunststoff- oder Metall-Bausätze, die langlebig und pflegeleicht sind. Es gibt auch Hochbeete aus Beton, Naturstein oder Porenbeton.

2. Ist der Preis für nachhaltig angebautes Holz höher als für anderes Holz?


Ja, der Preis für nachhaltig angebautes Holz kann durchaus höher sein als für anderes Holz. Der höhere Preis erklärt sich durch die zusätzliche Zertifizierung und die höheren Produktionskosten durch nachhaltige Forstwirtschaft.

3. Kann man druckbehandeltes Holz recyceln?


Das Recycling von druckbehandeltem Holz ist nicht zu empfehlen, da es Chemikalien enthält, die die Umweltverträglichkeit des Recyclingprozesses beeinträchtigen können.

4. Ist es möglich, ein Hochbeet aus Paletten zu bauen?


Ja, ein Hochbeet aus Paletten ist durchaus möglich. Allerdings solltest du darauf achten, dass die Paletten sauber und trocken sind und frei von Schimmel und Pilzbefall sind. Außerdem sollten sie aus unbelastetem Holz bestehen.

5. Wie tief sollte ein Hochbeet gefüllt sein?


Die Füllhöhe variiert in der Regel zwischen 60 und 90 Zentimetern. Je nach Bodenbeschaffenheit und Pflanzenzielen kann sich die Füllhöhe aber auch ändern. Wichtig ist, dass eine Schicht aus grobem Material am Boden des Hochbeetes ausgelegt wird, um die Drainage zu verbessern.

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Der Autor David

David Reisner ist ein begeisterter Hobbygärtner mit einer Leidenschaft für Hochbeete und Gartengestaltung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit dem Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen in Hochbeeten und hat dabei umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Durch seine eigene Gartenpraxis und sein Wissen über verschiedene Erden, Pflanzen und Anbaumethoden ist er in der Lage, fundierte Ratschläge und Tipps zu geben. Als Autor teilt er gerne sein Wissen und seine Begeisterung für Hochbeete, um anderen Gartenliebhabern zu helfen, erfolgreiche und blühende Gärten zu schaffen. David Reisner ist bestrebt, verständliche und praxisnahe Informationen zu liefern, damit Leserinnen und Leser ihre eigenen Hochbeete optimal nutzen können.

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