Was verträgt sich im Hochbeet mit Gurken?

Was verträgt sich im Hochbeet mit Gurken?

Gurken sind ein beliebtes Gemüse, das in vielen Gärten angebaut wird. Doch welche Pflanzen vertragen sich eigentlich mit Gurken im Hochbeet? Einige Pflanzen sind gute Kombinationspartner, während andere eher vermieden werden sollten. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Pflanzen gut im Hochbeet mit Gurken wachsen und welche Sie besser separat einpflanzen sollten.

Begleitpflanzen für Gurken im Hochbeet

Eine gute Kombination für Gurken im Hochbeet sind zum Beispiel Sellerie und Zwiebeln. Der Sellerie wird dabei als Barrierepflanze gesetzt und schützt die Gurken vor Schädlingen wie der Gurkenfliege. Zwiebeln gehören zu den sogenannten Mischkulturpflanzen und wirken sich positiv auf das Wachstum der Gurken aus.

Ebenfalls gut geeignet sind Kräuter wie Majoran, Dill oder Bohnenkraut. Diese Pflanzen enthalten ätherische Öle, die Schädlinge abschrecken und somit einen natürlichen Schutz gegen Schädlinge darstellen. Zudem können Sie die Kräuter auch ernten und für die Küche verwenden.

Andere geeignete Begleitpflanzen sind Spinat, Salat oder Radieschen. Diese Pflanzen wachsen schnell und sind somit ideal als Zwischenbepflanzung. Sie nehmen nicht zu viel Platz weg und schützen die Gurken vor zu viel Sonneneinstrahlung.

Pflanzen, die vermieden werden sollten

Es gibt jedoch auch Pflanzen, mit denen sich Gurken im Hochbeet nicht gut vertragen. Dazu zählen zum Beispiel Tomaten und Auberginen. Diese Pflanzen gehören derselben Familie wie Gurken an und können somit dieselben Krankheiten übertragen. Zudem entziehen sie dem Boden ähnliche Nährstoffe wie Gurken, was dazu führen kann, dass beide Pflanzen nicht ausreichend versorgt werden.

Auch Kartoffeln sollten besser nicht im Hochbeet neben Gurken angebaut werden. Kartoffeln nehmen viel Platz ein und sind viel Durstiger als Gurken. Dadurch können sie den Gurken wertvolle Nährstoffe und Wasser wegnehmen.

Bewässerung und Pflege von Gurken im Hochbeet

Bei der Anpflanzung von Gurken im Hochbeet sollte auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden. Gurken benötigen viel Wasser und sollten regelmäßig gegossen werden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht auf die Blätter der Pflanzen kommt, um Schäden durch falsche Bewässerung zu vermeiden.

Die Gurken sollten zudem regelmäßig gedüngt werden. Hierfür kann beispielsweise Kompost oder auch spezieller Dünger verwendet werden. Auch das Entfernen von welken Blättern und das Ausbrechen von Seitentrieben kann dazu beitragen, dass die Pflanzen besser wachsen und gedeihen.

Fazit

Gurken sind ein beliebtes Gemüse im Hochbeet und können gut mit anderen Pflanzen kombiniert werden. Geeignete Begleitpflanzen sind unter anderem Sellerie, Zwiebeln, Kräuter, Spinat, Salat oder Radieschen. Tomaten, Auberginen und Kartoffeln sollten jedoch lieber separat angebaut werden, da sie mit Gurken nicht gut vertragen.

FAQ

1. Können Gurken mit Blumen gemeinsam im Hochbeet angebaut werden?

Ja, grundsätzlich können Gurken auch mit Blumen zusammen im Hochbeet angepflanzt werden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Blumen den Gurken nicht zu viel Sonne wegnehmen und ihnen ausreichend Platz und Nährstoffe gelassen wird.

2. Wie oft müssen Gurken im Hochbeet gegossen werden?

Gurken benötigen viel Wasser und sollten regelmäßig gegossen werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht auf die Blätter der Pflanzen kommt, um Schäden durch falsche Bewässerung zu vermeiden.

3. Können Gurken im Hochbeet auch ohne Dünger wachsen?

Ja, Gurken können auch ohne Dünger im Hochbeet wachsen. Dabei sollte jedoch auf eine ausreichende Bewässerung und Pflege geachtet werden, um das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu fördern.

4. Wie groß sollte das Hochbeet für Gurken sein?

Das Hochbeet für Gurken sollte mindestens 40-50 cm tief und 120-150 cm lang sein, um genügend Platz für das Wurzelwachstum zu bieten.

5. Wann sollten Gurken im Hochbeet gepflanzt werden?

Gurken sollten im Hochbeet ab Ende Mai bis Anfang Juni gepflanzt werden, wenn keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden ausreichend erwärmt ist.

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Der Autor David

David Reisner ist ein begeisterter Hobbygärtner mit einer Leidenschaft für Hochbeete und Gartengestaltung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit dem Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen in Hochbeeten und hat dabei umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Durch seine eigene Gartenpraxis und sein Wissen über verschiedene Erden, Pflanzen und Anbaumethoden ist er in der Lage, fundierte Ratschläge und Tipps zu geben. Als Autor teilt er gerne sein Wissen und seine Begeisterung für Hochbeete, um anderen Gartenliebhabern zu helfen, erfolgreiche und blühende Gärten zu schaffen. David Reisner ist bestrebt, verständliche und praxisnahe Informationen zu liefern, damit Leserinnen und Leser ihre eigenen Hochbeete optimal nutzen können.

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