Was ins Hochbeet befüllen?

Was ins Hochbeet befüllen?

Wer mit dem Anlegen eines Hochbeets beginnt, wird sich früher oder später die Frage stellen: Was gehört eigentlich in die Füllung des Hochbeetes? Die Antwort darauf ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. In diesem Text möchten wir Ihnen daher die unterschiedlichen Varianten vorstellen und zeigen, welche Füllungen sich für welche Pflanzen besonders gut eignen.

Die Standardfüllung

Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Hochbeet in mehrere Schichten einzuteilen. Die untere Schicht bildet dabei eine Drainageschicht, die aus grobem Kies, Steinen oder Ästen bestehen sollte. Denn diese Schicht sorgt dafür, dass das überschüssige Wasser ablaufen kann, um Staunässe zu verhindern. Darauf folgt eine dünne Schicht Laub, Kompost oder Grasschnitt, die als Nährstofflieferant für die Pflanzen dient. Anschließend kommt die eigentliche Hochbeet-Füllung: eine Mischung aus Kompost, Gartenerde und Sand. Diese Schicht ist die Basis für das Wachstum der Pflanzen. Je nach Höhe des Hochbeets kann diese Schicht um weitere Schichten erweitert werden.

Füllung für Gemüse

Wer Gemüse im Hochbeet ziehen möchte, sollte die Füllung ganz besonders gut abstimmen. Denn das Gemüse benötigt besonders viele Nährstoffe. Empfehlenswert ist daher, eine zusätzliche Schicht mit gutem Naturdünger einzuarbeiten. Weiterhin wird empfohlen, entweder auf Hornspäne oder auf Steinmehl zurückzugreifen. Der hohe Kalziumanteil im Steinmehl fördert das Wachstum und beugt Krankheiten vor.

Füllung für Beerensträucher

Beerensträucher brauchen eine sehr lockere, atmungsaktive aber trotzdem feuchte Erde. Hier ist es empfehlenswert, zwischen Drainageschicht und eigentlicher Füllung eine Lage von 40cm hohen Gestrüpp, Zweigen und Strauchwerk hinzuzufügen. Das Gestrüpp verrotten langsam und lockern dadurch die Erde auf. Auf diese Schicht folgen dann die Standardfüllung sowie eine zusätzliche Schicht Kompost und Naturdünger.

Füllung für Blumen und Kräuter

Blumen und Kräuter dagegen brauchen eine sehr nährstoffarme Erde. Hier empfiehlt es sich, das Hochbeet nur mit einer sehr dünnen Schicht von reinem Sand oder Sand-/Kieskombination zu füllen und darauf nur eine sehr dünne Schicht Mischung aus Kompost und Gartenerde zu legen. Diese Schichten bilden die Grundlage für ein schnelles und freies Wachstum für die Pflanzen.

Aufzählung

  • Grundsätzliches Schema: Drainage -> Nährstofflieferant -> Füllung
  • Tipp für Gemüse: Naturdünger und Kalzium (Hornspäne, Steinmehl)
  • Tipp für Beerensträucher: Aufgelockerte Erde mit Holzschicht, zusätzlicher Kompost
  • Tipp für Blumen und Kräuter: Hauptsächlich Sand und wenig Dünger

Als begeisterter Hobbygärtner wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Gestaltung Ihres Hochbeetes und hoffen, dass Sie mit unseren Tipps die ideale Füllung für Ihre Pflanzen finden.

FAQs

1. Wie tief muss das Hochbeet befüllt werden?

Die Tiefe der Füllung hängt von der Höhe des Hochbeetes ab. Je höher das Hochbeet, desto tiefer sollte auch die Füllung ausfallen. Einige Experten empfehlen eine Füllung von etwa der Hälfte der Höhe des Hochbeetes.

2. Kann ich auch andere Materialien als Sand verwenden?

Ja, grundsätzlich sind auch andere Materialien wie Kies, Lava oder Lehm möglich. Allerdings ist Sand der beste und am häufigsten verwendete Untergrund, da er eine ausreichende Drainage und Lockerheit gewährleistet.

3. Wie oft muss ich das Hochbeet nachfüllen?

Je nach Art der Pflanzen und der verwendeten Füllmasse kann die Nachfüllung sehr unterschiedlich sein. Es empfiehlt sich, das Hochbeet regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls neues Substrat aufzufüllen.

4. Wie kann ich verhindern, dass sich im Hochbeet Schädlinge oder Unkraut breitmachen?

Eine gute Vorbereitung des Untergrunds sowie regelmäßiger Schnitt der Pflanzen können das Wachstum von Unkraut und Schädlingen verhindern. Außerdem können auch natürliche Pflanzenschutzmittel wie beispielsweise Schneckenabweiser eingesetzt werden.

5. Kann ich im Hochbeet auch exotische Pflanzen anbauen?

Grundsätzlich ist das Anpflanzen von exotischen Pflanzen im Hochbeet möglich. Allerdings sollten hierbei die speziellen Bedingungen wie Lichtverhältnisse und Feuchtigkeit berücksichtigt werden, um ein ideales Wachstum zu gewährleisten.

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Der Autor David

David Reisner ist ein begeisterter Hobbygärtner mit einer Leidenschaft für Hochbeete und Gartengestaltung. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit dem Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen in Hochbeeten und hat dabei umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Durch seine eigene Gartenpraxis und sein Wissen über verschiedene Erden, Pflanzen und Anbaumethoden ist er in der Lage, fundierte Ratschläge und Tipps zu geben. Als Autor teilt er gerne sein Wissen und seine Begeisterung für Hochbeete, um anderen Gartenliebhabern zu helfen, erfolgreiche und blühende Gärten zu schaffen. David Reisner ist bestrebt, verständliche und praxisnahe Informationen zu liefern, damit Leserinnen und Leser ihre eigenen Hochbeete optimal nutzen können.

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